[ Radfahren in der Stadt ]



Intro: Radfahren in der Stadt

Auf dieser neuen Website wollen wir für das Fahrradfahren im Alltag werben. Unser Spitzname für die Alltagsradler lautet "Tardy".

Das Wort "Tardy" leitet sich von der, im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern, moderaten Geschwindigkeit und moderaten Lebenseinstellung ab. Es enthält zusätzlich ein Quantum Selbstironie, weil "Tardy" nebenbei Spät-Dransein, ja vielleicht sogar Rückständigkeit impliziert.

Natürlich erreichen manche Tardies, wenn es sein muß, locker 40 km/h und ziehen auf diese Weise dem innerstädtischen Pkw-Verkehr davon, aber diesen heimlichen Triumph sollten wir ganz entspannt verschweigen.


[ Radfahren in der Stadt ]


Nicht verschweigen sollten wir, daß jeder Alltagsradler ökonomische und ökologische Ressourcen schont. Ein Fahrrad produziert wenig Schmutz, extrem wenig Feinstaub und nicht mehr Kohlendioxid als der Fahrer selbst. Es wird, im Unterschied zu manchen Großbanken und neumodischen Privat-Panzerfahrzeugen, nicht durch Steuermilliarden oder ein gigantisches, flächenzehrendes Straßennetz subventioniert. Ein Politiker, der sich für Subventionen zu Gunsten der einheimischen Fahrrad-Industrie einsetzen würde, käme wohl nur über die Rubrik "Kurioses/Vermischtes/Verrücktes" in die Tagespresse.
Der Radler riskiert regelmäßig ohne Schuld sein Leben. Für das von ihm praktizierte, umweltfreundliche Verhalten erhält er weder soziale Anerkennung noch Geld. Berichten Sie diese Problematik ruhig mal schriftlich in einem altmodischen Papierbrief an Ihren lokalen Lieblingspolitiker, egal welcher politischer Couleur!


Was die Risiken des Alltagsradelns angeht, sollten wir uns keinen Illusionen hingeben: Radfahren verleiht Flügel, aber in der Stadt ist es nun einmal lebensgefährlich, vor allem für vertrauensselige Zeitgenossen und Fahranfänger. Wo beim Auto der Kotflügel sitzt, hat der Radfahrer seinen Oberschenkel und der ist nun mal schwerer reparierbar als ein Stück Blech. Wir wollen deshalb hier vor allem Ratschläge geben, wie Ihr als Alltagsradler/in sicher zur Arbeit und nach Hause kommt, und wie Ihr Euch hierbei vermeidbaren Frust und Ärger ersparen könnt.

[ Radfahren in der Stadt ]

Manches mag aus Eurer Sicht oberlehrerhaft, ja vielleicht sogar humorlos klingen. Alle unsere Ratschläge kommen jedoch von Herzen und beruhen auf jahrzehntelanger Radlpraxis in München.

Damit unsere Tips nicht allzu freudlos wirken, garnieren wir sie nach und nach mit Bildmaterial, welches - so hoffen wir - dem kulturellen Stellenwert umweltfreundlicher Technik gerecht wird. Wundert Euch deshalb bitte nicht über unsere, das Radler- Selbstwertgefühl ansprechenden Kapitel über Schutzblechfiguren und Steuerkopf-schilder.

Nach dem Motto "Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall" gibt es auch beim Radfahren recht unterschiedliche Meinungen und nicht objektivierbare Verhaltensregeln.
Denkt nur an die klassisch konträr diskutierten Themen "Mit Helm oder ohne Helm?" oder "Auf dem Radweg oder auf der Straße?"
Wer sich auf unserer Website nicht richtig angesprochen fühlt, sei deshalb auf unser Linkportal verwiesen, welches voll ins bunte Internetleben greift - wir sind nun mal nicht die einzigen Alltagsradler, ganz sicherlich auch nicht die besten und beanspruchen kein Schiedsmonopol in Sachen Fahrrad.


Intro


So, nun fehlt nur noch das Fressen für die Suchmaschiene - wohlgemerkt, nicht um diese auszutricksen, sondern um auf die Seele dieser Seiten aufmerksam zu machen und unsere Inhaltsschwerpunkte digitalverträglich klarzustellen:

Alltagsradeln

Fahrradfahren im Alltag

Radfahren in der Stadt

Radfahren in der Großstadt

Fahrradmarketingkampagne

Modal Split (hier ist der Radleranteil am Gesamtverkehr gemeint)

Verkehrsplanung